International
Österreich feiert 70-jährige Mitgliedschaft im Europarat: Ein Bündnis für Rechtsstaat und Integrität
Am 16. April 2026 begeht Österreich einen bedeutenden Meilenstein: den 70. Jahrestag seines Beitritts zum Europarat. Diese Jubiläumsfeier unterstreicht die Rolle Österreichs als verlässlicher Partner für Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Menschenrechte in Europa.
Österreich trat dem Europarat im Jahr 1956 bei und gehört damit zu den frühen Mitgliedern, die den Wiederaufbau Europas nach dem Zweiten Weltkrieg institutionell geprägt haben. Ein zentraler Pfeiler dieser Zusammenarbeit ist die Korruptionsbekämpfung durch die Staatengruppe des Europarats gegen Korruption (GRECO), der Österreich seit 2006 angehört.
GRECO: Ein wichtiger Partner im Kampf gegen Korruption
Die Gruppe GRECO wurde 1999 eingerichtet und umfasst derzeit 48 Mitgliedstaaten, darunter 47 europäische Staaten und die USA. GRECO überprüft regelmäßig die Mitgliedstaaten auf Transparenz, Integrität und wirksame Maßnahmen gegen Korruption. Österreich nimmt aktiv an diesen Evaluierungen teil und setzt Empfehlungen um, aktuell etwa betreffend Korruptionsprävention und Förderung von Integrität in Zentralregierungen und Strafverfolgungsbehörden.
Ein Bündnis für Rechtsstaat und Integrität
Das Zusammenspiel von Österreich, dem Europarat und GRECO steht sinnbildlich für ein "Bündnis für Rechtsstaat und Integrität", das auf drei Säulen basiert:
• Rechtsstaatlichkeit stärken: durch gemeinsame Standards und Kontrolle
• Korruption bekämpfen: durch Monitoring und Reformempfehlungen von GRECO
• Vertrauen sichern: durch Transparenz und internationale Zusammenarbeit
Ein wichtiger Stabilitätsfaktor für Europa
Gerade in Zeiten wachsender politischer Herausforderungen stellt diese Partnerschaft einen wichtigen Stabilitätsfaktor für Europa dar. Österreichs 70-jährige Mitgliedschaft im Europarat ist ein Zeichen für die langfristige Verpflichtung des Landes zu Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Menschenrechten.