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BAK-Seminare im Rahmen der BMI-Sicherheitsattachés-Ausbildung
Am 21. und 22. Oktober 2026 trugen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesamts zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung (BAK) im Rahmen der Verbindungsbeamtinnen- und Verbindungsbeamten-Ausbildung des Bundesministeriums für Inneres (BMI) an der Sicherheitsakademie (SIAK) in Wien vor. Die thematischen Schwerpunkte der BAK-Seminare waren die rechtlichen Grundlagen der Korruptionsbekämpfung sowie Korruptionspräventionsmaßnahmen und Compliance.
Das BMI entsendet Verbindungsbeamtinnen und Verbindungsbeamte, auch Sicherheitsattachés genannt, ins Ausland, um als Bindeglied eine Zusammenarbeit mit internationalen Partnerbehörden zu ermöglichen bzw. zu intensivieren. Sie fungieren als Informationsdrehscheibe zwischen österreichischen und ausländischen Behörden für das BMI. Um den fachlichen Herausforderungen im Empfangsstaat, neben kulturellen, klimatischen oder sozialen Unterschieden, gerecht zu werden, durchlaufen die Attachés eine siebenwöchige Ausbildung.
Aufgrund der Mannigfaltigkeit der kriminal- und sicherheitspolitischen Aufgabenbereiche, die unter anderem von migrationsrelevanten Themen über Korruptionsfälle bis hin zu Cyberkriminalität reichen können, benötigen die Attachés umfangreiche Kenntnisse in den Bereichen Recherche, Analyse, Berichterstattung sowie Monitoring, um technologische, geopolitische und sicherheitsrelevante Entwicklungen behandeln zu können.
Die siebenwöchige Ausbildung umfasst zahlreiche Vorträge und Seminare durch Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichen Organisationseinheiten des BMI sowie des Bundesministeriums für Landesverteidigung (BLMV) und der Diplomatischen Akademie Wien.
Korruptionsprävention und Compliance sowie Korruptionsbekämpfung dürfen in der Ausbildung nicht fehlen, damit die zukünftigen Sicherheitsattachés über die notwendige Handlungssicherheit bei ihrer neuen Aufgabe verfügen.