Internationale Zusammenarbeit
Das BAK bei der 14. Assembly of Parties der IACA
Am 4. November 2025 fand im Vienna International Center (VIC) die 14. Assembly of Parties (AoP) der Internationalen Anti-Korruptionsakademie (IACA) statt. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) war auch das Bundesamt zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung (BAK) Teil der österreichischen Delegation.
Die 14. Vertragsparteienversammlung stand nunmehr zum zweiten Mal unter der Leitung der neuen Dekanin der IACA, Professor Slagjana Taseva aus Nordmazedonien, die das Amt am 1. Juli 2024 übernommen hatte. Sowohl sie als auch der Chair of the Board of Governors, Mathias Vogl, Leiter der Sektion III im Innenministerium, betonten die Wichtigkeit der finanziellen Stabilität der IACA, um auch zukünftig eine wegweisende Rolle in Bildung, Forschung und Kapazitätsaufbau im Bereich Anti-Korruption wahrnehmen zu können.
Neben der Verabschiedung des Budgets stand auch eine Podiumsdiskussion zum Thema "Auswirkungen künstlicher Intelligenz und digitaler Technologien auf Korruptionsrisiken und die Strafverfolgung" auf dem Programm.
Sowohl seitens des BMEIA als auch des BAK wurden Statements vorgebracht. Das BAK wies auf das Engagement im Bereich Prävention hin. Ebenso wurde die UNCAC-Resolution angekündigt, mit dem Wunsch um weitere Unterstützung in den diesbezüglichen informellen Vorverhandlungen. Zudem wurde auf das erfolgreiche gemeinsame Projekt des Fotowettbewerbs hingewiesen. Im Rahmen der Vertragsstaatenkonferenz (CoSP) der UNCAC ist eine Ausstellung hierzu geplant.
Weiters wurde eine von Österreich eingebrachte "Resolution on General Matters" verabschiedet.