IACA
13. Assembly of Parties der IACA
Am 30. Oktober 2024 fand im Vienna International Center (VIC) die 13. Assembly of Parties (AoP) der Internationalen Anti-Korruptionsakademie (IACA) statt. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Außenministeriums (BMEIA) und der Sektion V des Innenministeriums (BMI) war auch das BAK Teil der österreichischen Delegation.
Die 13. Vertragsparteienversammlung stand zum ersten Mal unter der Leitung der neuen Dekanin der IACA, Professor Slagjana Taseva aus Nordmazedonien, die das Amt am 1. Juli 2024 übernommen hat. Sowohl sie als auch der Chair of the Board of Governors, Mag. Dr. Mathias Vogl, Leiter der Sektion III des BMI, betonten die Wichtigkeit der Stabilität der IACA, um auch zukünftig gemeinsame Projekte zur Korruptionsbekämpfung lancieren zu können.
Neben der Verabschiedung des Budgets stand auch eine Podiumsdiskussion zum Thema Korruptionsmessung auf dem Programm. Die IACA, das Entwicklungsprogramm der UNO (UNDP) sowie das UNO-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) sind bestrebt, einen Referenzrahmen zur Messung von Korruption zu entwickeln. Dadurch sollen die einzelnen Staaten in ihren Bemühungen unterstützt werden, zielgerichtete Reformen einzuleiten. Ziel ist, neue Methoden für die Korruptionsmessung zu entwickeln.
Sowohl seitens BMEIA als auch des BAK wurden Statements vorgebracht. Das BAK verwies auf sein Engagement im Bereich Korruptionsmessung und betonte, dass effektive Messmethoden essenziell sind, um Präventionsmaßnahmen zu setzen. Ebenso diene dies der Aufdeckung besonders verwundbarer Sektoren und der Offenlegung von Trends zur flexiblen Anpassung der Anti-Korruptionsstrategien.
Zudem wurde eine von Österreich eingebrachte "Resolution on General Matters" verabschiedet.