Antikorruption

Aktionsplan zur "Nationalen Anti-Korruptionsstrategie" – was bedeutet er für die Bundesverwaltung?

Mit dem Beschluss des Aktionsplans in der 42. Sitzung des Ministerrats am 16. Jänner 2019 sollen umfassende Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung von Korruption im Zeitraum von 2019 bis 2020 verbindlich umgesetzt werden.

Die Bundesverwaltung hat sich hohe Ziele gesteckt, um das Vertrauen der Bevölkerung in eine integre Verwaltung zu stärken und den Bediensteten durch Bewusstseinsbildung und unterstützende Maßnahmen vermehrt Handlungssicherheit bei der Ausübung ihrer verantwortungsvollen Aufgaben zu geben.

Der von der Bundesregierung beschlossene Aktionsplan enthält Maßnahmen, die die jeweiligen Ressorts als Ziele für die Umsetzung der "Nationalen Anti-Korruptionsstrategie" (NAKS) in der ersten Phase der im Zweijahresrhythmus geplanten Operationalisierung definiert haben. Diese Maßnahmen basieren einerseits auf bereits erfolgreich implementierten Aktivitäten, die fortgeführt und/oder ausgebaut werden sollen. Andererseits werden im Aktionsplan auch zahlreiche neue Initiativen und Aktionen festgeschrieben, die der Förderung von Integrität und Compliance sowie der Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung dienen werden.

In zwei ergänzenden Auflistungen sind die konkreten Maßnahmen des Aktionsplans detailliert angeführt:

1. Aktionsplan Bund – verbindliche Maßnahmen des Bundeskanzleramts und der Bundesministerien (verfügbar; siehe unten).

2. Aktionsplan Organisationen/Behörden mit freiwilliger Beteiligung – freiwillige Selbstverpflichtung von Beteiligten aus dem öffentlichen und privaten Sektor und der Zivilgesellschaft (erscheint im Februar 2019).

Dokumente:

Artikelfoto # 1
Foto: ©  BAK

Artikel Nr: 16669 vom Montag, 4. Februar 2019, 06:22 Uhr
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