Antikorruption

Delegation aus dem Libanon im Bundesamt zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung

Im Rahmen des Projekts "Integrated Border Management in Lebanon" (IBM Lebanon) besuchte eine fünfköpfige Delegation aus dem Libanon in Begleitung eines Vertreters des International Centre for Migration Policy Development (ICMPD) am 30. Mai 2018 das Bundesamt zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung (BAK).

Das von der EU mitfinanzierte Projekt "Integrated Border Management in Lebanon" (IBM Lebanon) hat sich die technische Unterstützung des Libanons bei der Errichtung einer effizienten und koordinierten Grenzverwaltung zum Ziel gesetzt. Umgesetzt werden die Projektinhalte vom "International Centre for Migration Policy Development" (ICMPD).

Im Rahmen dieses Projektes besuchten am 30. Mai 2018 fünf Vertreter aus dem Libanon das österreichische Bundesamt zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung (BAK). Ziel des Besuches war es, die Vertreterin und die Vertreter aus dem Libanon mit österreichischen Standards und Praktiken aus dem Bereich der Korruptionsprävention und -bekämpfung vertraut zu machen.

Der Direktor des BAK, Mag. Andreas Wieselthaler, erklärte die Struktur, die rechtliche Grundlagen und die Aufgaben des Bundesamts und gab einen Überblick über die Aktivitäten im Bereich der Korruptionsprävention. Abschließend wurden die Methoden und Ressourcen der Ermittlungsarbeit sowie das Meldesystem des BAK vorgestellt.

Besonderes Interesse zeigte die libanesische Delegation an der operativen Arbeit des BAK und am Verhaltenskodex (Code of Conduct), der im Jahr 2010 vom Bundesministerium für Inneres unter Mitwirkung des BAK entwickelt wurde.

Direktor Andreas Wieselthaler stellte der libanesischen Delegation die Arbeit des österreichischen Bundesamts für Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung vor.
Foto: ©  BAK

Artikel Nr: 15994 vom Freitag, 15. Juni 2018, 09:20 Uhr
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